6. Dezember…

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Auch in diesem Jahr haben sich Menschen bei uns gemeldet, die Organe eines geliebten Menschen zur Organspende freigegeben haben. Die Worte von Christine haben mich sehr berührt, denn sowohl durch ihre Entscheidung als auch die ihres Sohnes, konnten andere todkranke Menschen weiterleben, vielleicht sogar jemand, der das hier in diesem Moment liest. Ich habe gerade wieder Gänsehaut, denn es ist jedes Mal etwas sehr besonderes für mich, solch persönliche Worte wie die von Christine zu lesen, denn Tod und Trauer einerseits sowie Leben und Rettung eines Menschen liegen hier ganz, ganz nah beinander …

Liebe Leser des TX-Kalenders,

mein ältester Sohn Enrico wurde am 15 September 2014 in die Uniklinik Rostock eingeliefert mit dem Verdacht auf eine Hirnblutung. Diese erlitt er durch einen Schlag am Kopf im August 2014. Ich erfuhr es durch einen Zufall, bin dann sofort nach Rostock gefahren, aber er lag schon im Koma und hatte zwischendurch dann auch noch einen zweiten Hirninfakt. Jeden zweiten Tag fuhr ich mit meiner Tochter hin, in der Hoffnung, er schafft es. Die Ärzte hatten, glaube ich, keine Hoffnung mehr. Er bekam letztendlich noch einen dritten Hirninfakt, der dann seine gesamte linke Hirnhälfte und den Hinterkopf betraf. Es gab dann wirklich keine Hoffnung mehr.

Am 30 September 2014 verstarb er, denn er war hirntot. Die Ärzte traten an mich heran und fragten mich wie es aussieht wegen einer Organspende. Ich sagte sofort zu, denn für meinen Sohn, der es auch immer wollte, und für mich stand in dem Moment fest, dass wenn er es nicht schafft, dann vielleicht andere Menschen, die durch meinen Sohn weiterleben können und dürfen. Die Entscheidung fiel mir nicht schwer. Es stand fest! Ich konnte ihm nicht helfen, also helfe ich anderen damit.

Das ist jetzt zwei Jahre her und heute weiß ich, dass es die richtige Entscheidung war und ich würde immer wieder so entscheiden, denn ich habe Menschen kennengelernt, die transplantiert wurden, so dankbare ,liebevolle Menschen. Sie alle haben es verdient weiterzuleben.

Was ich mir zu Weihnachten wünsche, ist, dass noch viele, viele Menschen sich einen Organspendeausweis holen, nur für den Fall der Fälle, um anderen Menschen damit zu helfen. Das ist mein Wunsch zu Weihnachten. Ansonsten wünsche ich allen Transplantierten viele, viele gute Jahre mit ihrem Organ. Viel Glück!

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This year onces more people who gave organs of the ones they loved for organ donation, contacted us. The words of Chistine were very touching to me, because cause of her desicions an her son´s one, sick people could get saved and go on living, maybe even someone who is reading this right now. I´ve got a goose by reading this again, cause every time reading something that personal like Christine´s words is very special to me, in this case death and mourning and life and rescue for someone else is very, very close…

Dear readers of TX-Calendar,

my oldest son Enrico got admitted to universial hospital of Rostock 15th September 2014, with the suspicion of cerebral haemorrhage. Caused by a hit onto his head in August 2014. I learned it by a coincidence, as I knew about it, I immediately have been driving to Rostock, but he was in coma already and got through a second cerebral in the meantime. Every second day I got there with my daughter, hoping he would be able to do it. As I think now, the doctors, didn´t have any hope anymore. He finally got a third cerebral infarction, which distroyed his entire left hemisphere and the back of his head. After this there really was no hope anymore.

He died on 30th September 2014 because his brain was dead. The doctors appealed me and asked me how we thought about an organ donation. I approved this immediately, because for my son, who always wanted to do it in case, and also for me it was clear in this moment that if he did not make it, maybe somebody else could have the possibility to continue their lifes, through my son. This was not a hard decision for me. It was determined! I could not help him, so would help others with this situaiton.

All of that happended two years ago and still today I would always decide the same way and I know this was the right decision. I have met people who have been getting transplanted, they are such thankful, loving people. They all deserve to go on living.

What I want for Christmas is that many, many more people will get an organ donation pass, just in case to of helping others. This is my wish for Christmas. Further on, I wish all transplantated people many, many good years with their organ. Good luck!

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